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NIS 2.0 – 5 wichtige Verschärfungen, die Ihr Unternehmen betreffen könnten!

Die NIS 2.0 Richtlinie (Network & Information Security) zielt darauf ab, den Schutz kritischer Infrastrukturen in Europa zu verbessern und die EU insgesamt widerstandsfähiger gegen Cyberangriffe zu machen.

Zu den wichtigsten Änderungen gehören:

  1. Erweiterter Anwendungsbereich: Weitere Sektoren, einschließlich des Verkehrssektors und digitaler Plattformen wie Online-Marktplätze und Cloud-Infrastruktur.
  2. Stärkere Schwerpunktsetzung auf Cybersecurity: Mehr Gewicht auf Verbesserung der Cyberresilienz und Schutz gegen Cyberangriffe.
  3. Größere Rolle der nationalen Behörden: Nationalen Behörden erhalten zentrale Rolle bei der Überwachung und Durchsetzung.
  4. Stärkere Betonung von Zusammenarbeit und Koordinierung: Zusammenarbeit und Koordinierung zwischen den nationalen Behörden und den Betreibern kritischer Infrastrukturen erforderlich.
  5. Höhere Strafen: Höhere Bußgelder und Sanktionen für Betreiber kritischer Infrastrukturen, die gegen die Vorschriften verstoßen.
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Martin Esslinger Nutzen Sie NIS 2.0 als Chance, um die Widerstandsfähigkeit Ihrer digitalen Infrastruktur zu stärken und den Impact potentieller Cyberangriffe zu minimieren. Martin ESSLINGER | Strategy Consultant – Partner

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Kontaktieren Sie uns! Unsere hochqualifizierten Experten und Expertinnen sind praxisorientiert und freuen sich, ihr Know-how  und ihre Insights mit Ihnen zu teilen.

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Wer ist von NIS 2.0 betroffen?

In Österreich sind Betreiber von „wesentlichen Diensten“ und „digitalen Diensten“ von der Richtlinie erfasst. Das betrifft Sektoren wie Energie, Verkehr, Bank- und Finanzwesen, Gesundheitswesen, Wasserversorgung oder digitale Infrastrukturen. Digitale Dienste umfassen Online-Marktplätze, Suchmaschinen und Cloud-Plattformen. Betreiber, die in diesen Sektoren tätig sind und als „kritische Infrastrukturen“ eingestuft werden müssen die Richtlinie ebenso um- und durchsetzen.

Klären Sie mit uns Ihre individuelle Situation:

NIS 2.0 – Maßnahmen Welche Maßnahmen müssen Unternehmen und Organisationen treffen?

Unternehmen und Organisationen, die von der NIS 2.0-Richtlinie betroffen sind, müssen verschiedene Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit und Resilienz ihrer IKT-Systeme zu erhöhen und die Anforderungen der Richtlinie zu erfüllen.

Risikobewertung

Durchführung einer Risikobewertung, um die Schwachstellen und Risiken zu identifizieren.

Sicherheitsmaßnahmen

Ergreifung geeignete Sicherheitsmaßnahmen, um ihre IKT-Systeme zu schützen. Beispielsweise Implementierung von Firewalls, Antiviren-Software, Verschlüsselung und Zugangskontrollen umfassen.

Vorfallreaktion

Erstellung von Vorfallreaktionsplänen, um auf Cyberangriffe und andere Sicherheitsvorfälle reagieren zu können.Schulung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zur Reaktion auf Vorfälle.

Meldepflicht

Meldung von Sicherheitsvorfällen an die zuständigen nationalen Behörden, wie es von NIS 2.0-Richtlinie vorgeschrieben.

Kontinuierliche Verbesserung

Kontinuierliche Verbesserung der IKT-Sicherheitsmaßnahmen und verändernden Bedrohungen und Risiken gerecht werden.

NIS 2.0 | Sanktionen Welche Sanktionen und Haftungen drohen Unternehmen und Organisationen bei Verstößen gegen NIS 2.0?

Die genauen Sanktionen und Haftungen, die bei Verstößen gegen die NIS 2.0-Richtlinie in Österreich drohen, werden von den nationalen Behörden festgelegt. Unternehmen und Organisationen sollten sich daher über die spezifischen Vorschriften und Anforderungen informieren und sicherstellen, dass sie die Anforderungen der NIS 2.0-Richtlinie erfüllen, um Sanktionen und Haftungen zu vermeiden.

Bußgelder

Nationale Behörden können Bußgelder verhängen, wenn Unternehmen und Organisationen gegen die Vorschriften verstoßen. Die genaue Höhe der Bußgelder hängt von der Schwere des Verstoßes ab.

Schadensersatz

Wenn durch den Verstoß gegen die NIS 2.0-Richtlinie ein Schaden entsteht, können Unternehmen und Organisationen haftbar gemacht werden und Schadensersatz leisten müssen.

Öffentliche Bekanntmachung

Nationale Behörden können Unternehmen und Organisationen, die gegen die Richtlinie verstoßen, öffentlich anprangern und die Verstöße bekannt machen.

Einschränkungen der Geschäftstätigkeit

Im schlimmsten Fall können Unternehmen und Organisationen, die gegen die Richtlinie verstoßen, gezwungen werden, ihre Geschäftstätigkeit einzuschränken oder sogar einzustellen.

Ihre Kontaktperson bei Devoteam Austria:

Radovan Rihak

Sales Manager

Sie sind startklar NIS 2.0 umzusetzen? Wir haben den Plan!

Jetzt Kontakt aufnehmen:

Devoteam Austria

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In Österreich setzen wir auf hochqualifizierte, unabhängige Technologieberatung. Unsere Expertise beginnt mit Ihren Anforderungen und reicht bis zum technologisch fundierten Design. Sollten Sie an einer anschließenden Systemimplementierung interessiert sein, stehen Ihnen unsere europäischen Centers of Excellence (CoE) mit zertifizierten Integrationsexperten und -expertinnen zur Verfügung. Dabei sind wir auf die führenden Cloud-Plattformen spezialisiert, die wir auch als Managed Service weltweit betreiben.

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